Lyrik
Eine Autobahn ist nie genug,
die Räder rollen, Stunde um Stunde,
durch Städte, Wälder, Täler, Fluss,
verbindet sie den Herzschlag und den Puls.
Der Asphalt glänzt im Morgenlicht,
wie ein silbernes Band in der Dämmerung bricht,
führt uns zum Ziel, doch selten zurück,
in der Geschwindigkeit liegt unser Glück.
Die Schilder fliegen, der Wind ist frei,
Kilometer für Kilometer, das Land zieht vorbei,
wir jagen dem Horizont entgegen,
die Straßen endlos, die Träume verwegen.
Doch manchmal, wenn die Nacht sich neigt,
und Nebel sich auf die Straße legt,
dann wird uns klar, was uns bewegt,
nicht das Ziel, sondern der Weg.
Denn eine Autobahn ist nie genug,
sie stillt nicht den Hunger, nicht den Flug,
der Mensch will mehr als nur das Ziel,
er sucht die Freiheit und das Gefühl.
Die Sehnsucht, die ihn treibt und lenkt,
die Winde, die um Kurven tänzeln,
die Weite, die den Atem fängt,
in ihrem Flüstern: "Komm und sei mein Held."
So fahren wir weiter, Nacht für Nacht,
von einer Straße zur nächsten Jagd,
weil eine Autobahn nie genug,
wir träumen von Ferne und Abenteuerzug.
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